Seit 1. Oktober 2007 heißt es: Leute kennen lernen, Spaß haben, eigene Talente entdecken und gut rüber kommen mit dem Bremer Welttheater.
Wenn Du zwischen 15 und 25 Jahre alt bist und Lust hast mit Jugendlichen aus aller Welt Theater zu machen, dann bleib noch eine Weile und klick’ Dich durch unsere Seiten.
Unser neues Theaterstück:
Inhaltliche
Beschreibung des Projektes
„Die Tararanes oder
Ich bin mehr Opfer als Du, Prometheus“
Theaterstück über
menschliches Verhalten zwischen Opfern und Tätern
Regie:
Abiud A. Chinelo
Mitwirkende:
Ajmal Rahimi, Aide Adechinan, Andreas Hecht, Simone Ehlen, Niklas Everling,
Juana Bech, Bo Strube, Merle Lesch, Abiud Chinelo.
TERMINE
Premiere: Fr. 02. Dez. 2011,
20:00 Uhr
Sa.
03. Dez. 2011, 20:00 Uhr
So.
04. Dez. 2011, 16:00 Uhr
Ort: Chinelo-Theaterhaus,
Feldstr. 103, 28203 Bremen
Eintritt: 8 € / ermäßigt 5 € /
Gruppen ab 8 Personen 4 € p. Person
Vorbestellungen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
/ Tel.: 0421-74885 / www.bremer-welttheater.de.
Zum Stück
Morgens an
der Bushaltestelle: Eine Handvoll Teenager steht rum und weigert sich, zur
Schule zu gehen. Nicht aus den Gründen, die wir alle kennen – länger schlafen,
nicht gelernt, Lehrer nerven, kein Bock – sondern, weil sie sich alle in der
Schule als Opfer fühlen. Hilflos, schwach, fremdbestimmt. Ein Scheißgefühl.
Kein Wunder, dass die Gruppe lieber schwänzt und sich, um der trostlosen
Realität zu entkommen, in eine andere Welt flüchtet.
In
dieser Rollenspiel-Welt sind sie Helden. Ritterfiguren, die sich „Tararanes“
nennen und in die Vergangenheit reiten, um die Wahrheit über Täter und Opfer
des Zweiten Weltkriegs zu erfahren und analog dazu die Prometheus-Tragik zu
hinterfragen. Einer von ihnen hat die Fähigkeit, Tote lebendig zu machen. Er
verkleidet sich als jüdischer Rabbiner und weckt Hitler wieder auf. Die Gruppe
stellt dem Diktator Fragen, erträgt aber die grausame Wahrheit in seinen
Antworten nicht und beschließt, ihn zu bestrafen.
Überraschend
erscheint Herakles, der Befreier von Prometheus, dessen zwanghafter
Befreiungsdrang die Tararanes erneut vor eine große Herausforderung stellt.
Mit
humoristischen und absurden Situationen versucht das Stück Reflektionen über das
menschliche Verhalten zwischen Opfern und Tätern zu erzeugen.
Repertoure
"Das Klingeln von Tantal!“
Zum Inhalt des Stückes:
Für die meisten gehört das Handy zum alltäglichen Gebrauch. Viele können sich ein Leben ohne Handy gar nicht mehr vorstellen. Sogar die Kinder im jüngsten Alter besitzen bereits eines, um damit, wie man sagt, die zwangsläufig getrennte Nabelschnur zu ersetzen. Das Handy steht nicht nur für die moderne Kommunikation, sondern auch für die persönliche Sicherheit, die geschäftlichen Zwecke, usw. Doch hinter den Vorteilen, die solch ein Handy mit sich bringt, verbergen sich Konflikte, die dem Nutzer meistens nicht bewusst sind. Zum Beispiel: die „soziale Isolation“, die „Abhängigkeit“, etc., oder die „Herstellungsbedingungen“, die politische Fragen aufwerfen. Wie gerecht ist die Gewinnung des Metalls Tantal, das so wichtig für die Herstellung eines Handys ist? Welche Konsequenzen hat die Gewinnung des Metalls im Kongo? Welche Verantwortung übernimmt Europa in der Ausbeutung des Tantals, durch welches kriegerische Konflikte entstanden sind? Längerfristig betrachtet wird die Inszenierung genutzt werden, um die Menschenrechte, Diskriminierung, und die Gewalt vor allem für jugendliche Spieler und Zuschauer zu thematisieren und in unterschiedlichen Winkeln zu betrachten.
„Bitter-Süßer
Kakao“ Menschenrechte in
einer Tasse heißer Schokolade
von Abiud A.
Chinelo
Es spielen: Paulina
Pawlik und Abiud A. Chinelo Musik: Vera Marreck
Das Stück zeigt
szenische Rückblenden in die Zeit der Eroberung Mittelamerikas, die die Ausbeutung
und Vernichtung der Kulturen schildern. Figuren der Gegenwart, die durch
Spekulationen mit dem Produkt maximale Gewinne erwirtschaften und sich dabei
vor dem Leid der Anderen verschließen, zeigen eine Realität, in der „die
Gerechtigkeit nur als Utopie der Menschheit zurückbleibt“. Ein humoristisches
und reflexives Theaterstück, das die Theatermittel des epischen Theaters und
modernen Dramas ergreift, um das Publikum zu kreativem Handeln einzuladen. Das
Stück wurde erfolgreich auf dem internationalen Theaterfestival „Arte en
Resistencia“ 2010 in Medellín Kolumbien aufgeführt. Dauer des Stückes: 75 Minuten ohne Pause.
Die nächste Aufführung von "Bitter-süßer Kakao":
Chinelo-Theaterhaus, Feldstraße 103, Bremen-Viertel.
"Das Klingeln von Tantal" / "Bitter-süßer Kakao" und "Echt krass oder..." auf Reisen.
Die Theaterstücke können als Aufführung gebucht werden. Bitte mailen Sie an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
, wenn Sie Interesse haben.
Das Bremer Welttheater ist eines von 23 Modellprojekten des Bundesprogramms
„VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.